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Seit 1997 gibt es in Kronshagen zwei Sternwarten. Die Sternwarte 2 gehört der GvA Kiel. Sie wurde 1996 von Herrn Prof. Dr. De Decker in Auftrag gegeben, der sie dann der GvA als eine großzügige Spende übergeben hat!
Ein Großteil der Bauarbeiten konnte von Hubert Paulus und einigen Mitgliedern der GvA selbst durchgeführt werden. Nur das Mauern des Sockels, der Rundbau aus Holz, sowie das Beschlagen der Kuppel mit Kupfer wurde nicht von uns gemacht.
Der Bau begann im Sommer 1997 und dauerte bis zum Herbst 1997 an. Immer wieder trafen sich in dieser Zeit einige Mitglieder mit Hubert Paulus, um an der Sternwarte 2 Arbeiten zu erledigen. Im Oktober 1997 war der Bau zum größten Teil abgeschlossen. Danach wurde die Elektrik in der Sternwarte installiert. Später kam auch die Montierung und das Teleskop, ein Schiefspiegler nach Anton Kutter mit einem Durchmesser von 20 cm, hinein, was aber wegen eines Problems mit der Montierung erst 1998 geschehen konnte. Im Herbst 1998 ging die Sternwarte 2 in Kronshagen dann regulär in Betrieb.
Juni 1997:
© Mario Lehwald
Ausheben für das Fundament. Trotz regnerischem Wetters sind die Arbeiten begonnen worden!
18. und 19. Juli 1997:
© Mario Lehwald
Nach einer Pause wegen schlechten Wetters geht es im Juli weiter mit den Erdarbeiten. Am 19. Juli ist auch Stefan Jordan, unser ehemaliger Sektionsleiter, mit dabei.
22. Juli 1997:
© Mario Lehwald
Der kreisförmige Ring für den Bau ist bereits gegossen worden. Anschließend beginnen die Vorbereitungen für das Mauern des unteren Teils des Rundbaus.
Ende Juli 1997:
© Mario Lehwald
Ende Juli 1997 ist der untere Teil des Rundbaus fertig gemauerte. Es sind lediglich 3 Reihen Ziegelsteine; der eigentliche Rundbau soll aus Holz gemacht werden.
18. August 1997:
© Mario Lehwald
Jetzt wird die Säule für das Teleskop gebaut. Wir haben hier dazu ein großes Abflußrohr aus Kunststoff genommen, und dieses dann komplett mit Beton gefüllt. Man glaubt gar nicht, wieviel Beton in ein solches Rohr hineinpaßt...
21. August 1997:
© Mario Lehwald
An diesem Tag haben wir den Fußboden der Sternwarte gemacht. Mit Hilfe von Holzlatten haben wir den Boden in einzelne Stücke aufgeteilt und diese dann mit Zement ausgefüllt und anschließend sorgfältig glattgestrichen.
9. September 1997:
© Mario Lehwald
Der Holzbau war zwischenzeitlich bereits fertig geworden. Nun mußten noch die Laufschienen, auf denen die Kuppel läuft, montiert werden.
10. September 1997:
© Mario Lehwald
An diesem Tage sollte die Kuppel aufgesetzt werden. Dazu wurde ein kleiner Kranwagen benötigt. Es lief alles hervorragend. Nach dem Aufsetzen der Kuppel bekam die Sternwarte dann auch ihr eigentliches Aussehen.
11. und 13. September 1997:
© Mario Lehwald
Am 11. September wurde die Kuppel dann sorgfältig mit Planen abgedeckt, da sie noch mit Kupfer beschlagen werden mußte und das Dach noch nicht dicht war (linkes Bild oben). Am 13. September wurde dann die gesamte Kuppel von außen mit Kupfer beschlagen (rechtes Bild oben). Nur die Öffnung des Kuppelspaltes war noch nicht eingebaut, da sie noch restauriert werden mußte was im Oktober 1997 geschah. Somit mußte die Abdeckplane erstmal auf der Kuppel draufbleiben damit es dort nicht reinregnet.
November 1997:
© Mario Lehwald
Nun gab es noch innen eine Menge zu tun. So wurde im November 1997 erstmal die Elektrik eingebaut. Anschließend folgt der Einbau der Kuppelöffnung, so daß die Abdeckplane endlich verschwinden konnte. Danach wurde die Bodenplatte für die Montierung auf der Säule montiert. Wegen eines Problems mit der Montierung konnte diese und das Teleskop erst 1998 montiert werden.
Juli 1998:
© Mario Lehwald
Die Sternwarte selbst war jetzt fertig. Im Herbst 1998 sollte diese für unsere Beobachtungsabende freigegeben werden. Vorher legten wir noch den Weg zur Sternwarte neu an und machten diesen auch breiter. Dazu mußten auch neue Gehwegplatten angeliefert werden.