Mit dem neuen Teleskop gab es ein Problem: Der Schiefspiegler war sehr lang. Der Schmidt-Cassegrain ist wegen seiner kompakten Bauweise dagegen sehr kurz. Der Einblick in das Okular würde viel höher liegen, so dass man zum Beobachten eine hohe Leiter bräuchte! Das sollte den Gästen der Sternwarte aber nicht zugemutet werden.
Die Säule zu kürzen, womit das Teleskop tiefer liegen würde war keine Alternative, denn dadurch würde sich die Öffnung des Tubus unter dem unteren Kuppelspalt befinden, dass horizontnahe Objekte überhaupt nicht mehr eingestellt werden können.
Was konnte man tun? Den richtigen Vorschlag brachte unser Mitglied Reinhard: Die Erhöhung des Fußbodens um etwa 1,4 Meter! So konnte das Teleskop in der richtigen Höhe bleiben und der Beobachter braucht keine Leiter, um durch das Teleskop zu sehen.
Reinhard entwickelte Pläne für den Bau einer stabilen Holzkonstruktion mit einer Treppe und erklärte sich bereit alles zu bauen. In mühevoller Arbeit baute er das sternförmige Holzgerüst in die Sternwarte ein. Damit wurde der Fußboden um etwa 1,4 Meter erhöht. Der sich zwischen beiden Böden ergebende Raum konnte gut als Lagerraum verwendet werden. Anfang November 2010 waren diese Arbeiten fast abgeschlossen.
Die Platte für den neuen Fußboden
© Reinhard Lange
Aufsetzen des Holzringes
Oben am Seil hängt schon die neue Montierung
© Hubert Paulus
Reinhard mit seiner Zeichung
Der Ring ist fest und liegt auf den Trägerbalken
© Hubert Paulus
Die Balkenkonstruktion, welche die Fußbodenplatte später tragen soll
© Hubert Paulus
Reinhard bei der Montage der neuen Fußbodenplatte
© Hubert Paulus
Die neue Fußbodenplatte ist montiert
Rechts soll die Treppe hin
© Hubert Paulus
Hubert Paulus im Lagerraum unter dem neuen Fußboden
© Reinhard Lange
Fertig!
Hubert Paulus und Reinhard Lange
© GvA-Kiel
Da die neue Montierung eine Metallsäule besitzt, mußte die Säule in der Sternwarte vorher gekürzt werden. Anschließend wurde die Montierung aufgebaut.
Aufsetzen der neuen Montierung
© GvA-Kiel
Aufsetzen der neuen Montierung
© GvA-Kiel
Fertig!
© GvA-Kiel